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  • „Als Vorreiter will sich das Montafon künftig als Klima- und Energie-Modellregion international einen Namen machen“, sagt Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. (Foto: Johannes Netzer) „Als Vorreiter will sich das Montafon künftig als Klima- und Energie-Modellregion international einen Namen machen“, sagt Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. (Foto: Johannes Netzer)

Zukunft braucht Herkunft

Strategisches Arbeitsprogramm des Standes Montafon für eine ganzheitliche Entwicklung der Talschaft beschlossen

Der Stand Montafon ist als Regionalverband das Netzwerk der Montafoner Gemeinden. Beim Stand stehen Kooperationen im Sinne der Talschaft im Fokus, der Stand ist zudem ein starkes Sprachrohr zu Land und Bund. Ein Netzwerk mit langer Tradition. Die es gilt, erfolgreich in die Zukunft zu führen. Genau dafür haben die Bürgermeister der zehn Montafoner Gemeinden ein strategisches Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre entwickelt. Mit vielen großen Zielen, unter anderem als Klima-Modellregion.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, dass das Montafon mit seinen zehn Gemeinden einer der nachhaltigsten Lebensräume in den Alpen ist. Jeder der hier lebt, arbeitet oder Urlaub macht ist Teil einer einzigartigen und besonderen Berg-, Natur- und Kulturlandschaft. Diese Merkmale gilt es nicht nur zu erhalten, sondern für die Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Montafon weiter zu denken“, schildert Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. Mit dem aktuellen Arbeitsprogramm für die Legislaturperiode bis 2025 wurde in einem intensiven Findungsprozess die Leitplanken und Schwerpunkte der Zukunft festgelegt.

Klimaschutz im Fokus

In den vergangenen Jahren wurden im Montafon diverse strategische Prozesse durchgeführt und liefern damit die Grundlage für das „Strategische Arbeitsprogramm 20-25“. Darüber hinaus wurden auch Konzepte des Landes berücksichtigt - wie die Initiative „Chancenreichster Lebensraum für Kinder“. Immer mit dem Ziel vor Augen, das Montafon als eine der attraktivsten Bergregionen der Alpen zu etablieren. Die strategischen Handlungsfelder wurden in die Bereiche „Raum & Region“, „Bildung & Soziales“, „Natur & Umwelt“ sowie „Mobilität & Verkehr“, „Kultur & Wissenschaft“ und „Wirtschaft & Tourismus“ gegliedert. Passend dazu wurden im aktuellen Arbeitsprogramm die wichtigsten Projekte und Prozesse der einzelnen Handlungsfelder erarbeitet. So rückt unter „Natur & Umwelt“ auch der Klimawandel und die Folgen für unseren Lebensraum klar in den Fokus. „Das Montafon kann und will zukünftig bei den Themen Klima- und Energie Modellregion oder sogar Vorreiter sein. Also größter Waldbesitzer Vorarlbergs in einem alpinen Gebirgstal haben wir Verantwortung und Möglichkeiten“, betont Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. Ein wichtiger Zukunfts-Aspekt ist laut Kuster im Bereich „Mobilität & Verkehr“ auch der Ausbau, die Infrastruktur-Verbesserung und das Neu-Denken des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie die Verkehrsentlastung entlang der L188 und die ortsnahe Umlegung dieser Landesstraße in Lorüns.

Familienzentrum schaffen

Unter „Bildung & Soziales“ nimmt die Kinderbetreuung in der Talschaft einen großen Stellenwert ein. Neben der Prüfung und Umsetzung von neuen Standorten geht es in diesem Bereich vor allem und den bestmöglichen Ausbau des Betreuungsangebotes. Mit der Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft „Familienzentrum Montafon“ als Zusammenschluss der beiden bisherigen Vereine „Eltern-Kind-Zentrum“ sowie „Kinderwerkstättli“ wird damit ein modernes Dienstleistungszentrum geschaffen.

Das „Strategische Arbeitsprogramm 20-25“ wurde in den vergangenen Monaten von den zehn Bürgermeistern der Talschaft erarbeitet und in der jüngsten Standessitzung einstimmig beschlossen. „Als nachhaltige Regionalstrategie dient es dabei als Leitlinie und Zukunfts-Ausblick und unterstützt das Montafon auf dem Weg zu einer der attraktivsten Regionen in den Alpen“, sagt Kuster weiter. „Ambitionierte Ziele. Die wir nicht alle sofort erreichen können. Das ist uns natürlich bewusst. Aber wir können jetzt an die Zukunft denken, vieles gleich umsetzen und die Weichen so stellen, dass der gemeinsame Weg in eine erfolgreiche Zukunft über 2025 hinaus hallen wird“, so Kuster abschließend.

Strategisches Arbeitsprogramm 20-25 des Standes Montafon zum Download