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  • Jugendliche und junge Erwachsene wurden gezielt eingeladen, sich aktiv zu beteiligen (Foto: meznar.media) Jugendliche und junge Erwachsene wurden gezielt eingeladen, sich aktiv zu beteiligen (Foto: meznar.media)

Das Montafon gemeinsam entwickeln

Erfolgreicher Workshop zum Beginn des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzept im Montafon.

Neue, rechtliche Grundlagen in Vorarlberg sehen vor, dass die Entwicklung von Siedlungen, der Mobilität, der Wirtschaft, des Tourismus sowie der Land- und Forstwirtschaft künftig verstärkt auf regionaler Ebene abzustimmen ist. Die Gemeinden des Montafons haben sich deswegen zusammengeschlossen, um gemeinsam ein regionales Räumliches Entwicklungskonzept (regREK) zu erstellen. Dieses wird durch den Stand Montafon koordiniert und von den Büros stadtland und Rosinak & Partner begleitet.

 

Engagierte Bevölkerung

Für die Erstellung des regREKs braucht es die Unterstützung der Öffentlichkeit. Neben der Steuerungsgruppe mit allen Bürgermeistern gibt es auch eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus allen Gemeinden. Eine besondere Bedeutung nimmt die Einbeziehung der Bürger des Montafons ein. Sie werden im Rahmen von drei Workshops eingeladen, ihre Meinungen und ihr Wissen in den Erstellungsprozess einzubringen. „Somit ist ein breiter Wissenstransfer quer über alle Gemeindegrenzen hinweg möglich“, freut sich Standesrepräsentant Bürgermeister Herbert Bitschnau.

 

Breite Themen-Diskussion

Der erste Workshop ist kürzlich mit zahlreichen engagierten Besuchern in der Mittelschule Innermontafon in Gortipohl über die Bühne gegangen. Die Teilnehmer waren eingeladen, zur Siedlungsentwicklung, Mobilität und touristischen Entwicklung zu diskutieren. Zu Beginn des Workshops stellten Herbert Bork und Brigitte Noack (Büro stadtland) erste Ergebnisse ihrer Analyse vor. Darauf aufbauend wurde dann bei den Diskussionen in verschiedenen Workshop-Runden mehrere Punkte hervorgehoben: Wie beispielsweise der problematische Leerstand bzw. die Möglichkeiten des Umgangs mit historischer Bausubstanz. Oder die Zur-Verfügung-Stellung von leistbarem Wohnraum. Im Themen-Bereich Mobilität wurde das Problem der „letzten Meile“ betont und dabei die Frage aufgeworfen, wie kann z.B. der Weg vom Bahnhof nach Hause ohne Auto bewältigt werden. Beim Tourismus stand zur Diskussion, ob mehr „Ruhe“ oder mehr „Action“ angeboten werden sollte.

 

Alle Infos online

Alle gesammelten Informationen zum regREK Montafon sowie die Ergebnisse des ersten Workshops in Gortipohl stehen unter regREK Montafon bereit. Über den Sommer wird die Analyse des Ist-Zustands im Tal abgeschlossen. „Im Herbst werden wir dann mit den Arbeiten am Zielbild starten“, freut sich Regionalentwicklerin Valentina Bolter vom Stand Montafon schon. Die nächsten beiden Workshops finden am 26. September (IZM Vandans) und am 21. Oktober (Vallülasaal Partenen) statt. Außerdem können im Herbst auf der neuen, digitalen Beteiligungsplattform Vorarlberg www.vorarlberg.mitdenken.online Ideen eingebracht werden.