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Austausch über Holzverbindungen in Maisäßen beim Werkstattgespräch

Im Rahmen des Projektes „Werkzeugkoffer Maisäßsanierung“ fand am 26. April 2019 die bereits dritte Exkursion statt.

Bei dieser Exkursion wurden im „Tschuga-Stall“ in St. Gallenkirch verschiedene Holzverbindungen erklärt, gezeigt und getestet. Mehr als 20 interessierte Personen nahmen trotz Schneefall und Kälte an dieser Veranstaltung teil. Unter der Leitung von Architekt Thomas Mennel wurden verschiedene Arten von Holzverbindungen nicht nur erklärt, sondern auch vor Ort mit Hilfe der anwesenden Handwerker hergestellt. Reine Holzverbindungen wurden mit einer Schraubenverbindung verglichen. Es wurde sehr anschaulich gezeigt, dass die alten Handwerkstechniken mit wenigen technischen Hilfsmitteln umgesetzt werden können, manchmal sogar kostengünstiger sind und langfristig den äußerlichen Einflüssen besser Stand halten.

Aus dem Erfahrungsschatz der anwesenden TeilnehmerInnen wurde von verschiedenen Maisäß-Sanierungsmaßnahmen berichtet. Teilweise wurden bereits vor etlichen Jahren Sanierungen vorgenommen, die mittlerweile schon wieder erneuert werden müssen. Die Sanierungen haben dem damaligen Stand der Technik zwar entsprochen, waren aber ungeeignet für die Sanierung von Maisäßen.

Welche Techniken sich für die Sanierung von Maisäßen eignen und worauf geachtet werden muss, ist künftig im Leitfaden „Werkzeugkoffer Maisäßsanierung“ beschrieben. Dieser Leitfaden wird momentan gerade erstellt und ist ab Sommer 2019 u.a. auf der Homepage des Standes Montafon abrufbar.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter Werkzeugkoffer Maisäßsanierung.