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  • Beim zweiten Workshop zum regREK Montafon standen die Themen „Freiraum, Landschaftsbild & Kulturlandschaft sowie Landwirtschaft“ im Fokus. (Foto: www.meznar.media) Beim zweiten Workshop zum regREK Montafon standen die Themen „Freiraum, Landschaftsbild & Kulturlandschaft sowie Landwirtschaft“ im Fokus. (Foto: www.meznar.media)

Die Entwicklung des Montafons

Beim regionalen Räumlichen Entwicklungskonzept ist die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt.

Volles Haus beim zweiten Workshop zum regionalen Räumlichen Entwicklungskonzept (regREK) des Montafons in Vandans. Nach der „Siedlungsentwicklung, Mobilität & Verkehr sowie touristische Entwicklung“ in Gortipohl widmete sich die zweite öffentliche Informations- und Diskussionsrunde sehr erfolgreich den Themen „Freiraum, Landschaftsbild & Kulturlandschaft sowie Landwirtschaft“.

„Breiter Wissenstransfer“

Die Zukunft aktiv mitgestalten, vorhandene Strukturen hinterfragen und Möglichkeiten und Chancen für die weitere Entwicklung der Talschaft suchen und auf regionaler Ebene schaffen – die zehn Montafoner Gemeinden erarbeiten derzeit gemeinsam ein regionales Räumliches Entwicklungskonzept (regREK). Für die Erstellung des regREKs braucht es eine breite Basis. So ist neben der Steuerungsgruppe mit allen Bürgermeistern und einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus allen zehn Gemeinden vor allem die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt. „Damit ist ein breiter Wissenstransfer quer über alle Gemeindegrenzen hinweg möglich“, so Standesrepräsentant Bürgermeister Herbert Bitschnau. Nach dem ersten öffentlichen Workshop zu den Themen „Siedlungsentwicklung, Mobilität &Verkehr sowie touristische Entwicklung“ in Gortipohl widmete sich die zweite Informations- und Diskussionsrunde im Illwerke-Zentrum Vandans den Themen „Freiraum, Landschaftsbild & Kulturlandschaft sowie Landwirtschaft“.

Regionale Zusammenarbeit

„Eine der wesentlichen Forderungen an diesem Abend war die regionale Zusammenarbeit unter den Landwirten in der Talschaft“, bilanziert Regionalentwicklerin Valentina Bolter vom Stand Montafon. „So wurde in der gemeinsamen Diskussion angeregt, dass die Landwirte beispielsweise ihre Angebote besser abstimmen und damit ihre Produkte zielgenauer an die heimische Hotellerie liefern können.“ Das würde unter anderem die Planungssicherheit für die Vermarktung der regionalen Produkte verbessern. „Außerdem wurde bei den Diskussionsrunden betont, dass die Themen Wasser und Wald in ihrer ganzen Vielfalt bei der künftigen Entwicklung der Talschaft gerade im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz aktiv einbezogen werden sollten“, so Bolter weiter.

Online mitdiskutieren

Dass die breite Einbeziehung der Öffentlichkeit den Verantwortlichen sehr wichtig ist, zeigt auch die Transparenz dieses Prozesses. So sind alle Informationen sowie die Ergebnisse der Workshops schon in den nächsten Tagen unter www.stand-montafon.at/regrek online abrufbar. Zudem ist es möglich, sich bis zum 13. Oktober online am regionalen Räumlichen Entwicklungskonzept zu beteiligen. Auf der digitalen Beteiligungsplattform Vorarlberg (www.vorarlberg.mitdenken.online) können sich Interessierte einbringen. Die Ergebnisse dieser Online-Befragung werden dann beim dritten Workshop am 21. Oktober im Vallülasaal Partenen präsentiert und später natürlich auch online auf der Standes-Website einsehbar sein.