• Haus Schöpf (Foto: www.meznar.media) Haus Schöpf (Foto: www.meznar.media)
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Haus Schöpf, Partenen

Der Mut der Eigentümer, sich mit einer baufälligen Substanz eines Montafonerhauses zu beschäftigen, findet sich vielerorts im Haus positiv bestätigt.

Die Entscheidung, das Pensionshaus Tiroler Hof aus den 1970ern an die Kinder weiter zu geben scheint geglückt. Dazu war es aber auch notwendig eine andere Entscheidung zu treffen, an die nicht jeder Nachbar von Anfang an geglaubt hat. Umso beeindruckender ist das Endergebnis vom trockenen Keller bis zum offenen Dachstuhl unter Schindeldeckung. Alle Bereiche und Räume des Hauses sind mehr und minder genutzt, mehr und minder adaptiert. Nicht jeder Eingriff ist authentisch und zielsicher im Sinne der historischen Substanz und handwerklichen Meisterschaft. Da und dort finden sich ästhetische und funktionale Antworten aus der heutigen Zeit und den sich darbietenden bautechnischen und gestalterischen Lösungsmöglichkeiten.
Der Mut der neuen Eigentümer, sich mit einer baufälligen Substanz eines Montafonerhauses zu beschäftigen, findet sich am Ende aber vielerorts im Haus positiv bestätigt. Die ehemals dunkle Küche und Feuerstelle wird zur offenen Wohn-Essküche. Der ehemalige Holz- und Kleintierschopf wird zum Wintergarten mit Ost- und später Abendsonne. Die Stube ist trotz Neuvertäferung mit alten und neuen Füllungen und Stäben atmosphärisch wie einst, die Kammer hat Stil, das Schlafzimmer mit schrägem Boden, um keine weitere Raumhöhe zu verlieren, ist größer als in jedem modernen Einfamilienhaus. Den Bewohnern steht das neu sanierte Objekt jedenfalls gut an, im Ortszentrum ist es Teil des Ensembles in den erweiterten Kirchenparzellen mit den schmalen Straßen abseits der Durchzugsstraße zur Bielerhöhe. Die Fenster wurden erneuert, die Wände innen gedämmt. So wirkt alles neu, frisch und für einige Generationen wieder nutzbar.

Jury: Verena Konrad, Barbara Keiler, Thomas Mennel, Raimund Rhomberg

Jurykommentar: Thomas Mennel

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