• Haus Breuer (Foto: www.meznar.media) Haus Breuer (Foto: www.meznar.media)
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Haus Breuer, Tschagguns

Direkt an der Straße gelegen gibt das von Bauherr und Architekt sanierte Gebäude ein sichtbares Zeichen für ästhetische Qualitäten, die auch in kleinen Alltagsbauten stecken können.

Die Sanierung des gut hundert Jahre alten Stallgebäudes, das zu einem bereits abgerissenen Bauernhaus gehörte, ist ein Zeichen für den Respekt vor Bautradition ohne dabei in Klischees zu verfallen. Die Logik des Baus wurde konsequent weiter geführt. Heute ein Wohnhaus, bleibt die Form des Stalles für das Ortsbild erhalten und damit auch für die Kulturlandschaft. Die Holzfassade blieb in ihrem Zustand. Nur die neu eingefügten Fenster machen den Umbau von außen sichtbar.
Innen wurde mit viel Liebe zum Detail ein Raum für eine Familie geschaffen. Diese war bereit, die Logik des Baus und seine Herkunft anzuerkennen und hat durch die Wahl einfacher Bauweisen, durchgängiger Materialien, die roh und sichtbar bleiben dürfen, und die Wahl hervorragender Handwerker einen atmosphärisch wie funktional hochwertigen Raum geschaffen. So bleibt die vorhandene Konstruktion in weiten Teilen unverändert. Im Wohnbereich wurden etwa die Lasten über die Außenwand abgeleitet um einen stützenfreien Raum zu ermöglichen. Auch hierbei bekam wertvolles Material eine weitere Verwendung. Eine vorhandene Bruchsteinmauer wurde über zwei Meter Breite durchbrochen, damit Stiegenaufgang und Speicherofen Platz finden konnten. Auch im Außenraum zieht sich die Sensibilität für den Bestand weiter. Es gibt keine Geländeanpassungen und Bepflanzungen im Bereich des Hauses. Neu ist eine Trockensteinmauer um den Niveausprung zwischen Eingang und Straße zu überbrücken.

Jury: Verena Konrad, Barbara Keiler, Thomas Mennel, Raimund Rhomberg

Jurykommentar: Verena Konrad

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