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Gättermaisäß, Gargellen

Das Maisäß, heute mit einem unweit gelegenen größeren Maisäß verbunden, ist ein Rückzugsort mit kulturell hohem Wert.

Von Schruns über Gargellen bis in die Schweiz und ins italienische Tirano im Veltin verläuft der alte Handelsweg Via Valtellina. Hier wurden einst Güter wie Salz, Wein, Holz und auch Vieh über die Alpen transportiert. Eine wenig romantische Sache, verbunden mit den Mühen harter Arbeit und dem Ausgesetztsein an Wetterbedingungen aller Art. Direkt an diesem Weg liegt ein kleines „Gätterhaus“, ein Haus am Grenzzaun. Das Maisäß, heute mit einem unweit gelegenen größeren Maisäß verbunden, ist ein Rückzugsort mit kulturell hohem Wert. Vor allem, und das erhöht den kulturellen Wert, zieht es sich nicht zurück, sondern will Teil der Landschaft sein.
Trotz privater Nutzung als Ferienhaus ermöglicht die Familie Wanderern eine Teilhabe, indem etwa Wege benutzt werden dürfen, vor allem aber indem die Familie ihr Engagement auch als Beitrag zur „Pflege und Erhalt der Kulturlandschaft“ ausspricht. Hier wurden gekonnt und selbstbewusst Eingriffe gesetzt. Eine neue Küche etwa erfüllt alle Ansprüche an Wohnkomfort in einem Ferienhaus und ist zwar keine Rauchküche mehr, doch schwarz gehalten. Mit großer Eleganz wurden hier zeitgenössisches und historisches Interieur zusammengefügt. Das kann nur, wer um die Dinge weiß und so ist jedes Detail sichtbar überlegt. Jede Armatur, jeder Schalter zeugt von Sicherheit im Umgang mit Gestaltungsfragen. Die Struktur des Innenraumes wurde kaum verändert. Es wurde stabilisiert, Material ausgetauscht, wo es nötig war. Eine Sammlung von historischen Einrichtungsgegenständen, alle in Verwendung, ergänzt den Raum. Hier ist nichts Dekoration, sondern schöner Alltag.

Jury: Verena Konrad, Barbara Keiler, Thomas Mennel, Raimund Rhomberg

Jurykommentar: Verena Konrad

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