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Anerkennungspreis für Tourismus-Innovationen 2007

Die Experten des Tourismusforum 2007 sind sich einig: Keine Innovation ohne Investition. Die innovativsten Projekte des vergangenen Jahres im Vorarlberger Tourismus wurden beim Tourismusforum mit den Innovations-Awards ausgezeichnet. Doch auch Ideen brauchen Investitionen um erfolgreich zu werden, wie Gastreferent Dr. Otmar Michaeler betont. Aber was kostet die Innovation wirklich?

Vorarlberger Produkte im einzigen denkmalgeschützten Mellauer Haus genießen, mit Pfeil und Bogen durchs Brandnertal pirschen oder online schnell und einfach Karten für die Bregenzer Festspiele mit Rahmenprogramm und allen Annehmlichkeiten individuell zusammenstellen und doch in einem buchen. Das ermöglichen die Preisträgerprojekte der „tourismus-innovationen 2007“: „Naze‘s Hus“ in Mellau, das Sporthotel Beck in Brand und Bodensee-Vorarlberg Tourismus mit seinem „Dynamic Packaging“-Projekt „Festspiele nach Maß“.

Ergänzend zu den drei Hautpreisen vergab die Jury, bestehend aus Walter Lingg (Präsident Vorarlberg Tourismus, Jury-Vorsitzender), Harald Moosbrugger (Abt. VIa Amt der Vorarlberger Landesregierung), Klaus Allgäuer (Bludenz Freizeit und Tourismus,) Dietlind Castor (freie Journalistin aus Deutschland) und Brigitte Plemel (Marketingleiterin Vorarlberg Tourismus) vier Anerkennungspreise. Die Frozen Ice Bar in Lech, das erste Splitboardtestcenter Vorarlbergs in St. Gallenkirch, die Silbertaler Waldschule und an das eFitness Benchmarking-Projekt von Kleinwalsertal Tourismus.

„Die Vorarlberger Innovationspreisträger hatten nicht nur eine gute Idee, sie haben sie auch mit viel Engagement umgesetzt“, schildert Brigitte Plemel. Die Preisträgerprojekte sind Angebote und Leistungen, die Vorbildwirkung haben und die Wettbewerbsfähigkeit des Vorarlberger Tourismus stärken. Die jährlichen Preise für „tourismus-innovationen“ wurde heuer zum 13. Mal vergeben.  „Die prämierten Projekte sind sichtbare Zeichen der Innovationskultur im Vorarlberger Tourismus,“ sagt Mag. Brigitte Plemel, Marketingleiterin des Landesverbandes Vorarlberg Tourismus.

 

Silbertaler Waldschule

Das mit dem Anerkennungspreis bedachte Projekt wird vom Stand Montafon, dem Verband der zehn Montafoner Gemeinden, betrieben. Drei ausgebildete Wald- und Naturpädagoginnen führen Kinder wie Erwachsene gemütlich oder auch sportlich durch die Wälder am Kristberg. Ein aus dem Holz der Umgebung geschaffenes Waldschulgebäude am Kristbergsattel ist Ausgangspunkt der Waldführungen. Zwölf verschiedene Wanderungen stehen zur Auswahl. „Seit der Eröffnung im Juni 2005 wurden über 1500 Personen durch den Silbertaler Bergwald geführt“, schildert Mag. Monika Dönz-Breuß, Biologin und Waldpädagogin der Silbertaler Waldschule. Kernzielgruppen der Waldschule sind Vorarlberger Schulen und Kindergärten und die Urlaubsgäste des Montafons. Für diese werden im Winter Schneeschuh-Wanderungen, im Sommer wöchentlich „Wanderungen zu Wald und Wild“ angeboten. Das Programm wurde in Kooperation mit den „BergAktiv Wanderführern“ des Montafons erweitert.