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  • Europaschutzgebiet Rifa (Foto: Naturschutzverein Verwall) Europaschutzgebiet Rifa (Foto: Naturschutzverein Verwall)

Europaschutzgebiet Rifa

Im Rahmen einer kleinen Serie stellen wir euch heute das achte und letzte Europaschutzgebiet im Montafon vor, das Europaschutzgebiet Rifa.

Auf den südexponierten Hängen oberhalb des Tschambreu-Tunnels bei Rifa beherrschen imposante Rotbuchen begleitet von knorrigen Bergahornen und anderen Edellaubhölzern das Waldbild. Unter dem dichten Kronendach der Buchen, die wie Säulen aus der dicken Laubstreuschicht emporragen, sind außer einzelnen moosbewachsenen Felsblöcken und Totholzstämmen nur wenige Pflanzen im Unterwuchs zu finden. Dieses natürliche Erscheinungsbild der Buchenwälder wird deshalb auch als „Hallenwald“ bezeichnet. Eine weitere Besonderheit des Gebietes stellen die für das Innere Montafon typischen Amphibolitvorkommen dar, die in Form von amphibolitreichen Blockfluren und Hangschutt an die Oberfläche treten. Das grünliche Gestein besitzt im Gegensatz zu den üblichen Gesteinen des Verwall basenreiche Eigenschaften und ermöglicht dadurch das Vorkommen von Pflanzen wie dem Waldmeister, einer typischen Art basenreicher Buchenwälder.

Nähere Informationen findest du unter www.naturvielfalt.at/rifaWeitere Infos zu Natura 2000 im Montafon findet ihr hier.