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3 Programmpunkte am Tag des Denkmals

Der unter dem Motto "bauen und bilden" geplante Tag des Denkmals am 27. September findet nicht in gewohnter Weise statt. 3 spannende Programmpunkte und freier Eintritt in die 4 Montafoner Museen mit dem Codewort #ichbinDenkmal laden dennoch zum Besuch ein.
  • 3 Programmpunkte am Tag des Denkmals
  • 2020-09-27T10:00:00+02:00
  • 2020-09-27T16:00:00+02:00
  • Der unter dem Motto "bauen und bilden" geplante Tag des Denkmals am 27. September findet nicht in gewohnter Weise statt. 3 spannende Programmpunkte und freier Eintritt in die 4 Montafoner Museen mit dem Codewort #ichbinDenkmal laden dennoch zum Besuch ein.
Was
Baukultur
Tag des Denkmals
IchbinDenkmal
Kulturlandschaft
Wann
27.09.2020 von 10:00 bis 16:00 (Europe/Vienna / UTC200)
Wo
div. Orte im Montafon
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Es gibt keine Broschüren wie in den letzten Jahren. Weitere Informationen sind auf tagdesdenkmals.at zu finden. Zusätzlich gibt es mit dem Codewort #IchbinDenkmal von 14 bis 17 Uhr freien Eintritt in die 4 Montafoner Museen.

Das weitere Programm:

1) „Batmunt“ – am Fuße des Berges. Eine Kulturlandschaftswanderung in St. Gallenkirch mit Friedrich Juen, inatura / Montafoner Museen, 9.20 Uhr Treffpunkt: Bushaltestelle Valisera Bahn, St. Gallenkirch

Die Exkursion führt uns im Bereich des Zusammenflusses von Ill und Suggadin in die Batmunter Au, eines der letzten naturnahen Augebiete im Talboden des Montafons, das noch wesentlich von der Abflussdynamik der Ill beeinflusst wird. Der natürliche Lebensraum steht dabei dem eingeschränkten und vielfältigen Naturgefahren ausgesetzten Siedlungsraum gegenüber. Wir erfahren, mit welchen Herausforderungen das Leben am Fluss in der Vergangenheit verbunden war und beschäftigen uns auch mit anderen Naturereignissen und -phänomenen auf dem Weg. Schließlich steht am „Tag des Denkmals“ auch ein Besuch eines denkmalgeschützten Hofs in der Nähe des Montafnerhüslis am Programm. 0

Mitzubringen: Festes Schuhwerk, Wetterschutz, Getränke Dauer: ca. 3 Stunden

Eine Exkursion der inatura in Kooperation mit den Montafoner Museen Begrenzte Teilnehmerzahl. Wir bitten bei allen Exkursionen um Anmeldung unter oder +43 676 83306 4770.

2) Führungen und Schausägen an der historischen Säge "Mülli" am Rasafei auf Latschau Tschagguns, 10-12 und 13 bis 16 Uhr

Die alte Säge am Rasafeibach in Latschau ist nach dem Flurnamen „Mülli“ benannt. Die Familie Loretz erwarb 1849 die seit dem 18. Jahrhundert betriebene Säge von den Geschwistern Gavanesch. Der heutige Zustand entspricht im Wesentlichen dem von 1907. Im gemauerten Untergeschoss befindet sich das oberschlächtige hölzerne Wasserrad (Durchmesser 4,1 m), welches in der Radstube die Transmission antreibt. Diese sorgt über zwei exzentrische Schwungräder und die Stelzen für die Auf- und Abbewegungen des Venezianergatters, einem einfachen senkrechten Sägeblatt mit automatischem Vorschub.

Wir bitten Sie, die öffentlichen Parkplätze bei der Golmerbahn bzw. beim Kraftwerk Latschau zu benützen.

3) Altes Schualhüsli auf Bitschweil Tschagguns, Besichtigung/Führungen 14 - 16 Uhr

1824 beschloss die Gemeinde Tschagguns, die Kinder des abgelegenen Weilers in Bitschweil in einer eigenen Schule zu unterrichten. Der Name ist erstmals in einer Urkunde von 1496 („Patschwill“) nachweisbar; er wird mit dem romanischen Wort „pascuale“ (= Weideland, Bergwiese) in Verbindung gebracht. Das alte noch erhaltene Schulhaus von Bitschweil stellt eine Besonderheit dar, die Sanierung und Erhaltung des 2005 in musealer Form wiedereröffneten Bitschweiler Schulhauses ist zweifellos ein gelungenes Beispiel der Erhaltung traditioneller Architektur in Verbindung mit der Landschaft und der Kulturgeschichte der Region.

 

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