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  • Sterbebild Josef Anton Mathies, 1890-1914 Sterbebild Josef Anton Mathies, 1890-1914

Sterbebilder: Die letzte Erinnerung

Vortrag von Friedrich Juen im Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn, Eintritt 5 €, für Mitglieder Eintritt frei, Covid-19 Verordnung beachten!
Was
Totengedenken
Ahnenforschung
Sterbebilder
Wann
05.11.2021 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Vienna / UTC100)
Wo
Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn
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Sterbebilder bzw. Totenzettel sind eine in Vorarlberg seit etwa 150 Jahren existierende Form des Totengedenkens.
Die kleinen Kärtchen mit dem Namen und den Lebensdaten des Verstorbenen sind zumeist mit religiösen Motiven und Gebeten beziehungsweise Fürbitten, ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert immer häufiger auch mit einem Porträt des oder der Verstorbenen versehen.

Bis heute finden sich in so manchen Haushalten – oft in Schuhkartons – umfangreiche Sterbebilder- Sammlungen. Als verstreute Erinnerungen sorgen die Sterbebilder bis heute dafür, dass Spuren der Verstorbenen gegenwärtig bleiben. Sie sind immer noch Teil des realen und geistigen Familienerbes und stellen damit sicher, dass die Toten dort in Gedanken, Bildern und Texten weiterleben, wo sie früher gelebt und gewirkt haben.

Covid-19 Verordnung beachten!

Acht- oder wertlos lagern sie oft auf alten Dachböden und werden häufig bei der Übergabe oder dem Verkauf der Objekte von den Nachkommen verbrannt oder im Müllcontainer entsorgt. Die Rede ist von alten „Sterbeerinnerungsbildern“, die früher ehrwürdig, meist in alten Gebetsbüchern gesammelt wurden. Gerne übernehmen wir solche alte Sammlungen oder auch Einzelexemplare aus dem 18.-20. Jhd. für unsere Datenbank zum Scannen und zur fachgemäßen Archivierung oder geben die Originale auf Wunsch wieder an die Überbringer zurück. Solche alte Sterbebildersammlungen können im Frühmesshaus Bartholomäberg, im Heimatmuseum Schruns oder bei Friedrich Juen in Gargellen, zur sachgemäßen Erfassung abgegeben werden. Detailauskünfte erhalten Sie gerne unter 05556 74723 im Heimatmuseum Schruns.

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