• Die Via Valtellina von Trockensteinmauern gesäumt auf Rüti, St. Gallenkirch Die Via Valtellina von Trockensteinmauern gesäumt auf Rüti, St. Gallenkirch
  • Begutachtung der Trockensteinmauern mit dem Schweizer Experten Martin Lutz Begutachtung der Trockensteinmauern mit dem Schweizer Experten Martin Lutz
  • Sanierte Trockensteinmauern entlang der Kreuzgasse, St. Gallenkirch Sanierte Trockensteinmauern entlang der Kreuzgasse, St. Gallenkirch
  • Zuggawald Stall, 1955 (Quelle: F. Juen) Zuggawald Stall, 1955 (Quelle: F. Juen)

Via Valtellina

Die Via Valtellina ist eine Initiative, welche die historische Route von Schruns nach Tirano (Veltlin) in Erinnerung ruft und für einen „sanften Tourismus“ zugänglich macht.
Programm EU Leader
Partner Land Vorarlberg
Raiffeisen Bank Montafon
Sparkasse Bludenz
Stand Montafon
Vorarlberger Illwerke AG

Die Via Valtellina verläuft von Tirano, der Hauptstadt des norditalienischen Veltlins, durch das Val Poschiavo (Puschlav) über den Berninapass in Richtung Davos und dann weiter über das Schlappiner Joch ins Montafon, wo Schruns als Umschlagplatz gewissermaßen die Funktion des Zielortes der Via Valtellina einnimmt. Die Route spielte bis in die Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im grenzüberschreitenden Handelsverkehr. Großunternehmer, die zum Beispiel in Davos beheimatet waren, sorgten für den Transport der Waren. Alte Wegverläufe und daran befindliche Reste früherer Gaststätten erinnern an die einst stark begangenen Pfade. Das Aufkommen und der Ausbau des Eisenbahnverkehrs im Allgemeinen und die politische Situation des Habsburgerreiches infolge des Verlustes der Lombardei im Speziellen stellten den Fernhandel über die Jöcher ein. Die Bedeutung dieser Routen sollte in der Folge nur mehr lokal gegeben sein.

 

LEADER

Vorarlberger Illwerke AG