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Zwangsarbeit auf den Baustellen der Vorarlberger Illwerke 1938-45

Kurze Dokumentation der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeitskräften auf den Baustellen der Vorarlberger Illwerke zwischen 1938 und 1945.

Während der Herrschaft des NS-Regimes 1938-1945 arbeiteten etwa 20.000 ausländische Arbeitskräfte in Vorarlberg. Ein Teil dieser vornehmlich zwangsverpflichteten Arbeiter war im Montafon auf Baustellen beschäftigt, die im Zusammenhang mit dem Ausbau der Wasserkraftnutzung durch die Vorarlberger Illwerke standen. Die genaue Zahl der Zwangsarbeiter, die auf diesen Baustellen beschäftigt waren, steht bis heute nicht fest. Nahezu alle im Rahmen des Kraftwerksbaus eingesetzten Arbeiter waren bei den beauftragten Baufirmen und nicht unmittelbar bei der Vorarlberger Illwerke AG beschäftigt. Zweifellos wurde der heutige Wert des Unternehmens von den damaligen Zwangsarbeitskräften mitgeschaffen.

 

Die Projekte der Illwerke

Schon vor dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 wurde die überregionale Bedeutung der Kraftwerksprojekte im Montafon von deutscher Seite erkannt, sodass unmittelbar nach dem sogenannten „Anschluss“ am 12. März 1938 Vorbereitungen zum weiteren Ausbau der Energiegewinnung im Einzugsgebiet der Ill getroffen wurden. Die Pläne zur Errichtung des Silvrettastausees, des Obervermunt-, Latschau- und Rodundwerks waren bereits vorbereitet, waren aber in den Jahren zuvor aufgrund fehlender Mittel – das Deutsche Reich hatte die Finanzierung blockiert – nicht umgesetzt worden. Die Illwerke vergaben unter den neuen Rahmenbedingungen in der Folge rasch Aufträge an zahlreiche Baufirmen, die dann wiederum Arbeitskräfte für die Bauprojekte einstellten bzw. zugewiesen bekamen: Unter anderem waren die Firmen A. Kunz & Co, Beton & Monierbau, E.A.G. Lahmeyer, Gebrüder Feierle, Heinbach & Schneider, Hilti, Hinteregger, Ing. K. Jäger, Innerebner & Mayer, Mayreder-Kraus & Co, Otto Rinderer, Pittel & Brausewetter, S. Pümpel & Söhne, Rabls Nachfolger, Rheinische Hoch- und Tiefbau in der Folgezeit an Kraftwerksprojekten beteiligt. In den Jahren 1938-1945 wurden insgesamt 207 Mio. Reichsmark in den Ausbau der regionalen Wasserkraft gesteckt und die Illwerke steigerten ihre Stromerzeugung in diesem Zeitraum um 243 Prozent. Hauptgrund für die Großinvestitionen war die Versorgung des für die Rüstungsindustrie besonders wichtigen Ruhrgebietes mit elektrischem Strom.

 

Arbeitskräfteeinsatz 1938-1945

Der vielschichtige Begriff „Zwangsarbeiter“ umfasst eine Mehrzahl an Personengruppen mit zum Teil sehr verschiedenen tatsächlichen Arbeitsverhältnissen. Ihnen allen war gemeinsam, dass es ihnen verwehrt wurde, Arbeitsstelle und Arbeitgeber nach eigenem Willen auszusuchen oder zu verlassen. Sie unterlagen besonderen gesetzlichen Bestimmungen, welche sie in der Regel besonders schlechten sozialen Bedingungen unterwarfen und ihnen rechtliche Einspruchsmöglichkeiten versagten. Zumeist wird zwischen (ausländischen) Zivilarbeitern („Fremdarbeitern“), sowjetischen Zivilarbeitern („Ostarbeitern“), Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen unterschieden.

Im Jahr 1938 kamen erste Zivilarbeiter aus dem vormaligen Österreich und dem Deutschen Reich auf die Kraftwerksbaustellen im Montafon. Unter ihnen wurden bereits einige gegen ihren Willen auf die Hochgebirgsbaustellen „vermittelt“. Als diese Einheimischen ab 1939 kriegsbedingt mehr und mehr ausfielen, wurden zunehmend Dienstverpflichtete eingestellt. Dabei stieg der Ausländeranteil rasch an und betrug bald bis zu 80 % der Arbeitskräfte. Insgesamt setzte sich die Arbeiterschaft auf den Illwerke-Baustellen aus Angehörigen von mehr als 20 verschiedenen Nationalitäten zusammen. Die größten Kontingente der ausländischen Zivilarbeiter-Belegschaft stellten Arbeiter aus Polen, der Ukraine, der Tschechoslowakei und aus Jugoslawien. Überdies gab es größere Gruppen von Griechen, Italienern, Bulgaren, Ungarn, Franzosen, Niederländern und Belgiern auf den Montafoner Illwerke-Baustellen.

 

Bauarbeiten in der Silvretta 1942 (c) VIW Bildarchiv
Bauarbeiten in der Silvretta 1942 (VIW Bildarchiv)

 

Ab 1939 wurden außerdem große Gruppen von Kriegsgefangenen auf diesen Baustellen eingesetzt. So wurden bereits im November 1939 ca. 800 polnische Kriegsgefangene im Montafon eingesetzt. Belgische und französische Kriegsgefangene stellten neben den in Gefangenschaft geratenen Soldaten der Roten Armee die größten Kontingente.

Im weiteren Verlauf des Krieges wurden schließlich ab 1942 vermehrt Zwangsdeportierte aus Polen und den eroberten Gebieten der Sowjetunion auf den Montafoner Illwerke-Baustellen eingesetzt.

 

Lebens- und Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen

Die Lebenssituation der Zwangsarbeiter ist je nach Nationalität, Zeitpunkt des „Einsatzes“ oder Art der Zwangsarbeit sehr differenziert zu betrachten. Zwangsarbeit war nicht gleich Zwangsarbeit, auch nicht im Montafon. Generell waren die Bedingungen gemäß der nationalsozialistischen Ideologie hauptsächlich von der „Volkszugehörigkeit“ geprägt. Sogenannte „Westarbeiter“ wurden anders behandelt als sogenannte „Ostarbeiter“. „Russen“ rangierten an unterster Stelle, da sie als rassisch minderwertig betrachtet wurden. Sie wurden bewacht, waren meist von anderen Gruppen isoliert und konnten wenig oder keinen Kontakt mit ihren Familien pflegen. Darüber hinaus waren die Umstände von der jeweiligen Arbeitsbranche, vom konkreten Betrieb, vom jeweiligen Lager und von der Lage und Größe des Standortes abhängig. Auf der Bielerhöhe befand sich etwa im Umfeld des Silvrettadorfes eine Hochgebirgsbaustelle mit allen damit verbundenen schwierigen Bedingungen, wie extremer Witterung und hoher Unfallgefahr. Zu physischen Problemen kam für viele der noch jugendlichen „Ostarbeiter“ starkes Heimweh.

 

Lager „Silvrettadorf“ (Montafon Archiv)
Lager „Silvrettadorf“ (Montafon Archiv)

 

-          Unterbringung und Bekleidung:

Die überwiegende Mehrheit der zivilen Zwangsarbeiter sowie der Kriegsgefangenen war in Barackenlagern untergebracht. Im Silvrettadorf bestanden beispielsweise elf Wohnbaracken für jeweils etwa 80-90 Mann, ein Küchengebäude, ein Bade- und Waschhaus, ein Verwaltungs- und Bauleitungsgebäude sowie diverse kleinere Objekte. Der Weg zur Arbeit erfolgte unter Überwachung und mit Ausnahme eines Halbtages gab es keinen freien Ausgang. Der Besuch von Lokalen und Veranstaltungen, die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern und vor allem der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung waren streng verboten. Die Ahndung von Vergehen war brutal: So wurde ein junger polnischer Mann von den NS-Behörden an Ort und Stelle hingerichtet, weil ihm ein Verhältnis zu einer jungen einheimischen Frau zur Last gelegt wurde.

Dass trotz der mitunter abgelegenen Lage der Baustellen und Lager in der Bevölkerung bekannt war, dass Bekleidung und Ernährung der ausländischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen äußerst mangelhaft war, belegen zahlreiche Akte der Solidarität von Einheimischen.

-          Ernährung und medizinische Versorgung:

Neben den mitunter harten Wetterbedingungen war auch die Verpflegungslage für die Zwangsarbeiter ungünstig. Grundsätzlich wurde bei den Verpflegsätzen wiederum nach rassistischen Motiven unterschieden. Es gab eine klare Abstufung zwischen West- und Ostarbeitern. Die Versorgungslage wurde überdies durch die Witterung maßgeblich beeinflusst.

 

Betonieren der Silvretta-Staumauer 1941 (VIW Bildarchiv)

Betonieren der Silvretta-Staumauer 1941 (VIW Bildarchiv)

 

Wie wenig das Leben der Zwangsarbeiter auf den Baustellen mitunter wert war, zeigt ein Vorfall im Lager Silvrettadorf zu Beginn des Jahres 1943: Zwei Baracken, in denen 58 französische Kriegsgefangene untergebracht waren, die der Firma Alfred Kunz zugeteilt waren, wurden einer Entwanzungsaktion mit Blausäure unterzogen. Nach vollzogener „Begasung“ der Objekte ließ zuständige Begaser zu, dass die Gefangenen bereits am Abend wieder in die begasten Baracken gebracht wurden. Neunzehn Gefangene vergifteten sich in der Folge, drei starben. Für die Versorgung der Arbeiterschaft war ein Arzt, der jedoch nicht im unmittelbaren Baustellenbereich untergebracht war, zuständig.

-          Arbeitsbedingungen im Hochgebirge:

Neben dem rücksichtslos hohen Bautempo, das überlange Arbeitszeiten und eine mitunter grobe Behandlung durch die Vorarbeiter bedingte, machten mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, unwegsames Gelände, die Kälte, die teilweise mangelhaften hygienischen Verhältnisse in den Unterkünften (Läuse, Wanzen), Unterernährung und die spärliche Bekleidung den Zwangsarbeitern zu schaffen. Zugleich waren die Aufseher darauf bedacht, keine Gruppenbildungen oder solidarische Akte unter den Arbeitern aufkommen zu lassen. Verständigungsprobleme durch fehlende Sprachkenntnisse sowie mangelnde Ausbildung und Erfahrung erschwerten die Situation der zur Arbeit Gezwungenen. Überdies führten Lawinen, Steinschläge, Sprengstoffunfälle und Abstürze zu zahlreichen (tödlichen) Unfällen. Da die Angaben dazu voneinander abweichen, ist ihre genaue Anzahl nicht bekannt. Es kann jedoch zumindest von insgesamt 39 tödlich Verunglückten zwischen Baubeginn und Kriegsende ausgegangen werden, 30 davon waren ausländische Arbeitskräfte. Wie viele Menschen an Krankheiten starben oder lebenslange Gesundheitsschäden davon getragen haben ist unbekannt. Nicht berücksichtigt sind ferner jene Personen, die bei Fluchtversuchen umkamen oder wegen diverser Delikte in Haft genommen wurden und im „Arbeitserziehungslager“ Reichenau in Innsbruck oder in den Konzentrationslagern Dachau und Mauthausen ums Leben kamen.

 

Lager „Silvrettadorf“ im Winter (Montafon Archiv)
Lager „Silvrettadorf“ im Winter (Montafon Archiv)

 

-          Fluchtversuche:

Aufgrund der Nähe zur Schweizer Grenze erscheint es nahe liegend, dass einige der im Montafon eingesetzten Zwangsarbeiter einen Fluchtversuch unternommen haben. Tatsächlich liegen im Schweizerischen Bundesarchiv über 48 erfolgreich in die Schweiz gelangte Personen Informationen vor. Neben den geglückten Grenzübertritten gab es aber auch mehrere tragisch gescheiterte Fluchtversuche von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Häufig endeten diese missglückten Übertritte mit schweren Bestrafungen, der Einlieferung in ein KZ oder gar dem Tod der Flüchtlinge. Zeitzeugen berichten, dass Fluchtversuche im Kriegsverlauf immer härter bestraft wurden. Um die Fremdarbeiter von weiteren Fluchtversuchen in die Schweiz abzuhalten, wendeten die NS-Behörden zur Abschreckung brutale und menschenverachtende Methoden an. Beispielsweise mussten im Kriegsgefangenenlager im Silvrettadorf die Inhaftierten an der zerschmetterten Leiche eines bei einem Fluchtversuch abgestürzten französischen Mitgefangenen vorbeimarschieren.

 Wachposten an der Grenze (Montafon Archiv)
Wachposten an der Grenze (Montafon Archiv)

 

Quellen

Hermann Brändle, Kurt Greussing, Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, in: Von Herren und Menschen. Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933 – 1945 (Beiträge zu Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs 5), hg. v. d. Johann-August-Malin-Gesellschaft, Bregenz 1985, S. 161-185.

Jens Gassmann, Zwangsarbeit in Vorarlberg während der NS-Zeit unter besonderer Berücksichtigung der Situation auf den Illwerke-Baustellen, unveröff. phil. Diss., Wien 2005.

Clemens M. Hutter, Silvretta-Hochalpenstraße Montafon – Paznaun, Bregenz 2004.

Michael Kasper, „Durchgang ist hier strengstens verboten!“ Die Grenze zwischen Montafon und Prättigau in der NS-Zeit 1938-1945, in: Edith Hessenberger (Hg.), Grenzüberschreitungen. Von Schmugglern, Schleppern, Flüchtlingen. Aspekte einer Grenze am Beispiel Montafon-Prättigau (Sonderband 5 zur Montafoner Schriftenreihe), Schruns 2008, S. 79-108.

Wilfried Längle, Entschädigungen an ehemalige Zwangsarbeiter in Vorarlberg – Bericht des Landeskoordinators für Vorarlberg, in: Ulrich Nachbaur, Alois Niederstätter (Hg.), Aufbruch in eine neue Zeit. Vorarlberger Almanach zum Jubiläumsjahr 2005, Bregenz 2006, S. 197-199.

Meinrad Pichler, Nationalsozialismus in Vorarlberg. Opfer.Täter.Gegner (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern 3), Innsbruck 2012.

Margarethe Ruff, Um ihre Jugend betrogen. Ukrainische Zwangsarbeiter/innen in Vorarlberg 1942 – 1945 (Studien zu Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs 13), Bregenz 1996.

Margarethe Ruff, Werner Bundschuh, Projekt "Brücken schlagen – ehemalige Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen aus der Ukraine zwischen Rückkehr und neuer Heimat." unveröff. Projektbericht, Dornbirn 2008.

Harald Walser, Bombengeschäfte. Vorarlberger Wirtschaft in der NS-Zeit (Studien zur Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs 6), Bregenz 1989.

Wolfgang Weber, Quod non est in fontes, non est in mundo? Umfang und Bedeutung der schriftlichen Überlieferung zur Geschichte der Zwangsarbeit in Vorarlberg, in:  Scrinium. Zeitschrift des Verbandes Österreichischer Archivarinnen und Archivare  55 (2001), S. 579-590.

 

Anhang: Liste der auf den VIW-Baustellen 1938-45 tödlich verunglückten Arbeiter:

Nr.

Todesdatum

Name

Unfallort

Unfallart

1

3.2.1939

Raudaschl Matthias

Vermunt, Partenen

Seilbahnunfall

2

12.6.1939

Maier Josef

Partenen

Steinschlag

3

21.10.1939

Sertic Anton

Ziegerberg, Tschagguns

Seilbahnunfall

4

23.4.1940

Tomelin Ottore

Rasafei, Tschagguns

Steinschlag

5

22.5.1940

Koller Karl

Tschagguns

Ertrunken

6

27.5.1940

Besenreuther Anton

Vermunt, Partenen

Verkehrsunfall

7

16.12.1940

Mesic Vid

Silvretta

Steinschlag

8

3.2.1941

Sertic Stejpan

 

Steinschlag

9

11.2.1941

Mihal Jan

Gortipohl

Steinschlag

10

6.5.1941

Henseler Rudolf

Silvretta

Sturz

11

29.5.1940

Giupponi Luigi

Silvretta

Seilbahnunfall

12

4.9.1941

Perkovic Franjo

St. Gallenkirch

Bahnunfall

13

22.9.1941

Klopot Josef

Tschagguns

Steinschlag

14

20.11.1941

Slanzi Bruno

Silvretta

Bahnunfall

15

23.11.1941

Calvi Guiseppe

Rasafei, Tschagguns

Gasunfall

16

23.4.1942

Culak Josef

Silvretta

Unfall m. Presslufthammer

17

24.4.1942

De Vos Prudent

Vermunt

unbekannt

18

18.6.1942

Mayr Ferdinand

Rodund

unbekannt

19

20.8.1942

Demtschenko Grigori

Bielerdamm

Bahnunfall

20

30.8.1942

Stinschko Nikofor

Silvretta

Erschlagen (?)

21

1.9.1942

Deneille Louis

Vermunt

unbekannt

22

13.10.1942

van Uffelen Lois

Latschau

Unfall mit Förderband

23

4.2.1943

Loser Anton

Rodund

Sturz

24

14.2.1943

Raymondeau André

Silvrettadorf

Gasunfall

25

14.2.1943

Maheo René

Silvrettadorf

Gasunfall

26

14.2.1943

Cramoisi Emile

Silvrettadorf

Gasunfall

27

20.2.1943

Hoenko Wladimir

Rasafei, Tschagguns

 

28

1.4.1943

Torisaen Jean

Rasafei, Tschagguns

Sturz

29

7.5.1943

Beer Alois

Vermunt, Partenen

Seilbahnunfall

30

8.8.1943

Gassner Martin

Partenen

Sturz

31

27.8.1943

Kirsemienko Wladimir

Bielerdamm

Bahnunfall

32

28.8.1943

Ferrero Paul

Silvretta-Staumauer

Bahnunfall

33

13.11.1943

Badsjakas Jan

Silvretta

 

34

3.2.1944

Welitschko Nikolaj

Partenen

Lawine

35

27.2.1944

Pisecky Josef

unbekannt

unbekannt

36

8.4.1944

Lanzeni Luigi

St. Gallenkirch

Lawine

37

25.11.1944

Moulinat Jean

Silvretta-Staumauer

Steinschlag

38

25.11.1944

Noel Simon

unbekannt

unbekannt

39

1.2.1945

Barbeliuk Piotr

Partenen

Lawine

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Autor: Michael Kasper;

Veröffentlicht unter: Zwangsarbeit auf den Baustellen der Vorarlberger Illwerke 1938-45, in: Michael Kasper (Hg.): Jahresbericht 2012. Montafoner Museen. Heimatschutzverein Montafon. Montafon Archiv, Schruns 2013, S.67-70.

 

 

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