Sie sind hier: Startseite / Kultur & Wissenschaft / Montafoner Museen / Neuigkeiten / Montafoner Wissenschaftspreis 2014

Montafoner Wissenschaftspreis 2014

Dr. Edith Hessenberger und Dr. Georg Neuhauser erhalten den Montafoner Wissenschaftspreis 2014.

„Wir blicken neidisch auf das Montafon“, lobt Jury-Mitglied Werner Matt (Stadtarchivar Dornbirn) den vom Stand Montafon initiierten Montafoner Wissenschaftspreis. Seit vielen Jahren werde im Montafon aktiv in die Forschung investiert. Der neu geschaffene Wissenschaftspreis sei jetzt die Krönung. Träger des Preises 2014 sind die beiden Nachwuchs-Wissenschafter Dr. Edith Hessenberger und Dr. Georg Neuhauser.

Montafon-Bezug

Wissenschaft und Forschung haben einen großen Anteil daran, dass sich Vorarlberg zu einer Top-Region in Europa entwickelt hat. Der Stand Montafon sorgt als aktiver Gemeindeverband seit geraumer Zeit dafür, dass etwa die Geschichte der Talschaft erforscht werden kann und konnte. Mit dem heuer erstmals vergebenen „Montafoner Wissenschaftspreis“ sollen Nachwuchs-Wissenschafter unterstützt werden. „Der Preis fördert gezielt Forschungen, die sich mit dem Montafon auseinandersetzen“, so Standesrepräsentant Rudi Lerch.

Preis wird aufgeteilt

Genau das ist den Preisträgern 2014 so gut gelungen, dass die Jury den ersten Montafoner Wissenschaftspreis geteilt und an zwei Forscher vergeben hat. An Edith Hessenberger  und Georg Neuhauser. „Gratulation beiden Preisträgern zu ihrer Arbeit“, waren sich die Jury-Mitglieder Theresia Anwander, Werner Matt und Robert Rollinger einig. „Die eingereichten Arbeiten sind auf einem sehr hohen Niveau und haben die Auszeichnung mehr als verdient“, heißt es weiter. Georg Neuhauser hat sich in seiner eingereichten Dissertation mit dem Berggericht Montafon in der frühen Neuzeit beschäftigt und dafür große Anerkennung erhalten.

Nächster Preis 2016

Edith Hessenberger hat mit ihrer Dissertation „Erzählen vom Leben im 20. Jahrhundert. Erinnerungspraxis und Erzähltradition in lebensgeschichtlichen Interviews am Beispiel der Region Montafon/Vorarlberg“ ebenfalls eine Vorzeigearbeit präsentiert.

„Vo forscha bis vrzella“, fasste Standessekretär Bernhard Maier bei der Moderation der honorigen Wissenschaftspreis-Verleihung zusammen.

Der nächste Montafoner Wissenschaftspreis wird 2016 verliehen, ist mit 3.000 Euro dotiert und wird abermals von der Sparkasse Bludenz und dem Heimatschutzverein Montafon unterstützt. Für Fragen steht Michael Kasper als kulturwissenschaftlicher Bereichsleiter des Standes (Telefon 0 55 56 / 7 47 23, m.kasper@montafoner-museen.at) gerne zur Verfügung.