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Montafoner Wissenschaftspreis

Der Stand Montafon schreibt alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis für NachwuchswissenschafterInnen aus.

Allgemeines zum Wissenschaftspreis

Der Montafoner Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und vom Stand Montafon verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden Forschungen, die sich mit dem Montafon auseinandersetzen, gefördert. 

Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten wie Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Aufsatzkonvolute (in denen die einzelnen Aufsätze zusammen ein bestimmtes Gebiet behandeln und einen Erkenntnisgewinn erbringen) oder größere Aufsätze, Monographien oder sonstige wissenschaftliche Beiträge. Erwünscht sind Arbeiten aus sämtlichen Gebieten, wobei vor allem an Arbeiten gedacht ist, die der Themenbörse des Standes entnommen sind oder innovative, interdisziplinäre Wege einschlagen.

Auch für vorwissenschaftliche Arbeiten mit Bezug zum Montafon kann ab dem Jahr 2020 ein Anerkennungspreis vergeben werden. 

Beurteilungskriterien

Bei der Beurteilung stellen die Originalität des Themas und die Qualität der Ausführung des Werkes Beurteilungskriterien dar. Die Preisarbeit kann in den gängigen Wissenschaftssprachen abgefasst sein.

Preisgeld

Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro. Der Betrag wird vom Stand Montafon, der Sparkasse Bludenz sowie dem Heimatschutzverein Montafon gestiftet.

Die Preisträgerin/Der Preisträger verpflichtet sich die Ergebnisse der Preisarbeit im Rahmen einer Veranstaltung im Montafon vorzustellen.

Bewerbung und Auswahlverfahren

Die nächste Vergabe erfolgt im Herbst 2020.
Bewerbungen sind bis 15. März 2020 einzureichen und an den kulturwissenschaftlichen Bereichsleiter beim Stand Montafon zu richten (Stand Montafon, zH MMag. Dr. Michael Kasper, Kirchplatz 15, 6780 Schruns, m.kasper@montafoner-museen.at).

Die Preisarbeit ist in einfacher Ausfertigung und digital ein­zureichen. Beigelegt werden sollen eine Stellungnahme der Bewerberin/des Bewer­bers zur Preisarbeit (ein bis zwei Seiten) und ein Lebenslauf  sowie eine Liste der Veröffentlichungen.

Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt durch eine Jury. Diese Jury kooptiert (im Ein­vernehmen mit dem Stand Montafon) auf unbestimmte Zeit oder für einzelne Preisverleihungen weitere Mitglieder. – Die Jury entscheidet mehrheitlich. – Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

PreisträgerInnen 2018: 

  • Mag. Dr. Robert Groß:
    Die Beschleunigung der Berge. Eine Umweltgeschichte des Wintertourismus in Vorarlberg/Österreich 1920-2010 (Dissertation, Wien 2017)
  • Mag. Savina Konzett:
    Aktuelle demographische Prozesse im Hochgebirgstal Montafon. Die Fallstudie Bartholomäberg und Gaschurn (Diplomarbeit, Innsbruck 2016)

PreisträgerInnen 2016: 

  • Mag. Dr. Andreas Brugger:
    Die Geschichte des Alpinismus in der Silvretta – Die sozialgeschichtliche Bedeutung der Alpenvereinsschutzhütten von den Anfängen bis 1914 (Dissertation, Innsbruck 2013)
  • Mag. Désirée Mangard, BA:
    Der Viehmarkt im Montafon. Der lange Kampf der Montafoner um das Recht auf einen  eigenen Viehmarkt  mit einer fachdidaktischen Ausarbeitung zum Einsatz regionalgeschichtlicher Quellen im Geschichtsunterricht (Diplomarbeit, Innsbruck 2014)

PreisträgerInnen 2014:

  • Mag. Mag. Dr. Edith Hessenberger:
    Erzählen vom Leben im 20. Jahrhundert. Erinnerungspraxis und Erzähltradition in lebensgeschichtlichen Interviews am Beispiel der Region Montafon/Vorarlberg (Dissertation, Innsbruck 2011)
  • Mag. Mag. Dr. Georg Neuhauser, Bakk.:
    Die Geschichte des Berggerichts Montafon in der frühen Neuzeit (Dissertation, Innsbruck 2011)