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Montafoner Schwabenkinder - arbeiten in der Fremde

Die Wanderausstellung erzählt vom Schicksal der kleinen Mägde und Knechte, zu sehen im Montafoner Heimatmuseum Schruns (bis 14. April 2017)

Auf einer Grundfläche von annähernd 20 Quadratmetern wird die Geschichte der Schwabenkinder lebendig. Die von der Ravensburger Historikerin Christine Brugger kuratierte, und von Professor Herbert Moser (Duale Hochschule Ravensburg) konzipierte, mobile Ausstellung  ist ab dem 25. November bis zum 14. April 2017 im Montafoner Heimatmuseum Schruns zu sehen.  

Ein von der EU grenzübergreifend gefördertes Projekt hat sich auf die Spuren der kleinen Saisonarbeiter gemacht, und verbindet die Herkunftsgebiete der Kinder aus dem Alpenraum mit deren ehemaligen Arbeitsstätten in Oberschwaben und im Allgäu.

Partner des Projektes sind derzeit 30 Museen und Kultureinrichtungen in Oberschwaben, Vorarlberg, Tirol, Graubünden, Liechtenstein und Südtirol. Als verbindendes Element hierzu wurden die historischen Wege der Schwabengänger als Themenwanderwege
ausgewiesen. Auf den teils beschwerlichen Routen der Schwabenkinder führen diese über die Alpen nach Oberschwaben und laden zum Nachwandern ein. Dafür wurden spezielle Wanderführer aufgelegt.

Das für dieses Geschichtsprojekt federführende Bauernhaus-Museum im baden-württembergischen Wolfegg setzt sich in einer interaktiven Dauerausstellung mit diesem sozialgeschichtlichen Phänomen der über 300 Jahre andauernden „Schwabengängerei“ auseinander. Seit Frühjahr 2012 werden hier die jüngsten Ergebnisse der mehrjährigen Forschungsarbeiten präsentiert.


Nunmehr ist die mobile Variante dieser Ausstellung im Montafon zu sehen. 

mit freundlicher Unterstützung von:

Stand Montafon

Land Vorarlberg

Interreg IV Alpenrhein/Bodensee/Hochrhein

EUROPÄISCHE UNION
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Vorarlberger Illwerke AG

Raiffeisenbank Bludenz-Montafon

Kuratoren:
Christine Brugger, Michael Kasper
Koordination:
Elisabeth Walch
Vermittlung:
Klaus Bertle
Zeichnungen:
Edith Hessenberger
Mitarbeit: Georg Breuß, Michael Goll
Ausstellungsarchitektur:
Herbert Moser
Gestaltung der Texttafeln:
Bertram Frei, Grafik-Design

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