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Kriegsgefangenschaft. Fremde im Montafon - Montafoner in der Fremde

Anlässlich des 100. Gedenkjahres war im Montafoner Heimatmuseum 2018 eine Sonderausstellung rund um den Themenschwerpunkt „Kriegsgefangenschaft“ zu sehen. Die Audio-Dateien sind nach wie vor abrufbar.

Kriegsgefangenschaft
Fremde im Montafon - Montafoner in der Fremde

Anlässlich des 100. Gedenkjahres an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bzw. an die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 ist im Montafoner Heimatmuseum eine Sonderausstellung rund um den Themenschwerpunkt „Kriegsgefangenschaft“ zu sehen.


Während sich 1918 zahlreiche Montafoner in Kriegsgefangenschaft in der Fremde befanden, waren umgekehrt russische Kriegsgefangene in der Region untergebracht und errichteten u.a. Bauten zum Schutz vor Naturgefahren (vgl. etwa das Denkmal beim "Russendamm" in Vandans). Auf der Basis einer Sammlung von Relikten der russischen Kriegsgefangenen im Montafon und umfangreichen Feldpostkorrespondenzen, die Montafoner aus russischer Kriegsgefangenschaft in die Heimat schickten, wird dem Phänomen der Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg nachgespürt.

Gedenktafel Vandans
Abb. Gedenktafel in Vandans

Auch zwischen 1939 und 1945 waren wiederum zahlreiche Kriegsgefangene im Tal untergebracht. Diese wurden vor allem in der Landwirtschaft sowie auf den Baustellen der Vorarlberger Illwerke AG eingesetzt. Ihr Schicksal sowie die Kontakte zur einheimischen Bevölkerung stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Ebenso wird auf das Schicksal von Montafoner Kriegsgefangenen in der Fremde bzw. deren (späte) Heimkehr eingegangen.

Ein Teil der Ausstellung entstand in Kooperation mit der Mittelschule Schruns-Dorf im Rahmen des österreichweiten Schwerpunkts „Geschichte gemeinsam verhandeln. Jugendliche befragen 100 Jahre Republik Österreich“.

Zur Projektseite mit den MP3 Dateien zum Anhören

Der Flyer zur Ausstellung Kriegsgefangenschaft 2018 

 

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