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  • St. Anton im Montafon, 1922 St. Anton im Montafon, 1922

Jahre der Heimsuchung

Montafoner Museen - 1. Juni bis 31. Oktober 2010

Ausstellungen in den vier Montafoner Museen -
"Jahre der  Heimsuchung. Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon"

Vor genau hundert Jahren wurde das Montafon von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Rasche Schneeschmelze und Dauerregen verwandelten Rinnsale und Bäche zu reißenden Flüssen. Die verheerende Folge war ein Jahrhunderthochwasser mit extremen Vermurungen in mehren Orten des Tales. 

Das Katastrophenszenario ist uns nicht nur eindrücklich in Erinnerung wegen der massiven Reaktionen. Diese reichten bis zu Aussiedlungsplänen des am schlimmsten betroffenen Dorfes Vandans. Zudem kam bei dieser Katastrophe erstmals das Medium Fotografie sehr umfassend zum Einsatz. Somit konnte der Nachwelt das Bild der Verwüstungen deutlicher erhalten werden als jemals zuvor. 

Die Ausstellungen in allen vier Montafoner Museen spüren, in Erinnerung an dieses Hochwasser vor 100 Jahren, auch anderen Katastrophenereignissen im Montafon nach. Dies geschieht in den vier Montafoner Museen allerdings auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Lawinenkatastrophe 1689 über das Hungerjahr 1817 bis zu jüngsten Brand- und Sturmschäden. 

Die 4 Ausstellungen dokumentieren die Katastrophen selbst, aber auch deren Folgen für Mensch und Natur. Nicht zuletzt gilt das Interesse den vielfältigen Versuchen, solche „Schicksalsschläge“ zu verhindern: Im religiösen Leben, im Aberglauben – und letztlich durch ein wachsendes Bemühen, sich real abzusichern. 

Ausstellungsdauer: 1. Juni – 31. Oktober 2010

Wir danken für die Unterstützung:
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