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Faszination Zimba

Eine Wanderausstellung der Montafoner Museen, von 10.3. bis 5.4.2015 in der Bezirkshauptmannschaft Bludenz, vom 22. Juli bis 19. August 2015 im "alten Schulhaus" in Brand und im Jahr 2016 im Pfarrhof Damüls zu sehen.

Seit Generationen fasziniert die Zimba Alpinistinnen und Alpinisten in Vorarlberg und darüber hinaus. Gerne wird der Berg, der faszinierende Ein- und Ausblicke bietet, als das Matterhorn Vorarlbergs, oder sogar Österreichs, beschrieben. Im kollektiven Gedächtnis des Landes hat der 7. September 1848 in alpinistischer Hinsicht eine besondere Stellung erhalten: An jenem Tag bestieg Anton Neyer aus Bludenz – bekannt als Bücheltonis Toni – erstmals die Zimba. Die Rezeption dieser frühen alpinen Großtat hält bis heute an. Persönlichkeiten wie der als „Zimbapfarrer“ berühmt gewordene Gebhard Wendelin Gunz haben das ihrige zum Nimbus des Berges beigetragen. Von besonderem Interesse sind die Gipfelbücher der Zimba, von denen das älteste bis in die 1920-er Jahre zurückreicht.

Die Ausstellung präsentiert neben der Erschließungsgeschichte der Zimba seit 1848 viele wesentliche Aspekte, die dazu beitragen, dass die Faszination dieses Berges im Rätikon bis in die Gegenwart ungebrochen ist.

 

Gipfelbücher der Zimba von 1927-1929 und 1942/1943:

 

Es ist ein Glücksfall, dass sich sehr alte Gipfelbücher der Zimba bis heute erhalten haben. Die ältesten beiden wurden im Rahmen der Ausstellung „Faszination Zimba“ digitalisiert; sie können auf dieser Webseite eingesehen werden. Um die Suche nach Vorfahren oder anderen Personen zu erleichtern wurde zu beiden Büchern ein Register angelegt, das jeweils rund 1.000 Personen umfasst. Dies verdeutlicht auch die damals bereits vorhandene Anziehungskraft der Zimba. Nach den Personen kann in alphabetischer Reihenfolge mittels des angefügten PDFs gesucht werden. Dazu muss bemerkt werden, dass die Entzifferung der Handschriften sich teilweise als äußerst schwierig herausgestellt hat. Sicherlich haben sich deshalb auch Lesefehler eingeschlichen. Manche Namen konnten schlichtweg nicht identifiziert werden. Für jegliche Korrekturen und Hinweise sind die Montafoner Museen dankbar.

 

Zimba-Gipfelbücher (1927-29, 1942-43, 1945-46):

 

zum Register Gipfelbuch Zimba 1927-29

 

 

 

 

zum Register Gipfelbuch Zimba 1942-43

 

 

 

 

zum Register Gipfelbuch Zimba 1945-46

Im Rahmen der Ausstellung entstand auch ein Film:

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