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  • z'Vrzellbänkle (Foto: AG "Guat alt wära im Muntafu") z'Vrzellbänkle (Foto: AG "Guat alt wära im Muntafu")

Guat alt wära im Muntafu

Sozial engagierte Menschen aus verschiedenen Bereichen setzen sich seit mehr als zwei Jahren für das Thema „Guat alt wära im Muntafu“ ein. Weitere Interessierte sind jederzeit eingeladen mitzuarbeiten.

Ein Hauptziel der Arbeitsgruppe „Guat alt wära“ ist es, eine Plattform für die vielen schon sehr gut funktionierenden Institutionen zu schaffen, damit die Betroffenen möglichst einfach Hilfestellung bekommen. Ein weiteres Ziel ist es, alle Menschen in den Gemeinden des Montafons in diesen Prozess des sozialen Füreinanders miteinzubeziehen.

Die Arbeitsgemeinschaft mit 14 Freiwilligen aus derzeit sechs Gemeinden (Schruns, Tschagguns, Vandans, Silbertal, Bartholomäberg, St. Gallenkirch) trifft sich regelmäßig, um sich zu vernetzen, Ideen auszuarbeiten und neue zu entwickeln. Zum Beispiel ist das mittlerweile allseits bekannte Vrzellbänkle aus einer Idee der AG entstanden.

Für Drin Alexandra Steininger ist es wichtig, dass „Guat alt wära“ alle Generationen betrifft! Lebenswert alt werden in der Gemeinde braucht Eigenverantwortung, aber vor allem auch sozialen Zusammenhalt mit persönlicher Aufmerksamkeit im näheren Umfeld.

Die Silbertalerin Monika Dönz-Breuß, ist aus persönlichen Gründen der Einladung von Pfarrer Georg Nigsch gefolgt. Ihre Schwiegereltern waren älter geworden und als Angehörige wusste sie nicht, wohin sie sich konkret wenden sollte – wo sie Hilfe erwarten konnte. Es gibt zwar ein ausgezeichnetes Netzwerk an sozialen Institutionen – aber noch immer ist es oft eine „Mundpropaganda“, welche den Ratsuchenden den richtigen Weg weist. Durch ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe möchte sie helfen, diese fehlende Verbindung zu schließen. Damit sowohl die ältere Generation als auch die jüngere Generation spürt, dass sie im Montafon gut aufgehoben sind.

Die Tschaggunserin Renate Sandrell möchte, dass die Bevölkerung durch Vorträge und Schulungen für das Thema „Alter“ in seinen verschiedensten Facetten sensibilisiert wird.

Für Gabriela Neher, die schon seit über 40 Jahren in Tschagguns wohnt, ist eine gut gelebte Nachbarschaft und das füreinander da sein, wenn man Hilfe braucht, sehr wichtig.

 

Neugierig geworden? Dann sind Sie herzlich eingeladen mitzugestalten.

Projektkoordinator Thomas Hebenstreit von der PfarrCaritas (0676/884204024) freut sich über Ihren Anruf.